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Googles Webbrowser mit Extensions

Categories: News
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Published on: 12/09/2009

Entwicklerversionen müssen nicht mehr mit Flag gestartet werden

Google hat seinen Webbrowser Chrome in einer neuen Entwicklerversion vorgestellt, bei der das Extension-System nicht mehr über die Kommandozeile aktiviert werden muss.

Installierte Extensions werden in der Developer-Version nun von Hause aus ausgeführt, schreibt Aaron Boodman von Google im Chromium-Blog. Die Änderung bezieht sich derzeit nur auf die Windows-Version von Chrome. Künftig soll das auch für Mac- und Linux-Varianten gelten, schreibt Boodman weiter.

Extensions haben beim Konkurrenzprodukt Mozilla Firefox und auch dem Internet Explorer von Microsoft eine lange Tradition. Mit ihnen kann der Nutzer den Leistungsumfang des Browsers stark erweitern.

Es gibt schon einige wenige Chrome-Extensions, darunter zwei für den Bookmarkdienst Delicious von Yahoo sowie die Bookmark-Synchronisation Xmarks. Bislang war deren Betrieb nur möglich, wenn der Browser über die Kommandozeile mit einem Zusatzparameter gestartet wurde.

Die Freischaltung des Extension-Systems betrifft nur die Developer-Ausgabe von Chrome, die im Dev-Channel heruntergeladen werden kann. Parallel dazu hat Google eine Dokumentation veröffentlicht, in der das Extension-Prinzip für Entwickler erläutert wird.

Google selbst hat einige beispielhafte Erweiterungen veröffentlicht: Google-Mail Checker zeigt am unteren Ende des Browserfensters, wie viele neue E-Mails in der eigenen Google-Mailbox eingetroffen sind. “Subscribe in Google Reader” bietet einen einfachen Weg, den RSS-Feed der jeweils angezeigten Seite im Google-Reader zu abonnieren. Mit dem “BuildBot Monitor” lässt sich der Status des Chromium Build Bot überwachen.

Quelle:www.golem.de

Demonstration gegen Überwachung durch den Staat

Unter dem Motto “Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn” haben Menschenrechtsorganisationen, Gewerkschaften, Parteien, Berufsverbände und Bürgerinitiativen für diesen Samstag in Berlin zu einer Demonstration aufgerufen. Zu der Aktion werden von den Organisatoren mehrere tausend Menschen erwartet. Die Demonstration ist Teil eines internationalen Aktionstages gegen die nach Ansicht der Veranstalter ausufernde Überwachung der Bürger durch den Staat und die Wirtschaft.

Auf zwei Kundgebungen in Berlin sollen unter anderem Ver.di-Chef Frank Bsirske, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Petra Pau, und der schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert sprechen. Die Teilnehmer der Kundgebung um 13 Uhr am Roten Rathaus wollen sich mit den Teilnehmern der Kundgebung am Potsdamer Platz vereinen, die um 15 Uhr beginnt. Die Proteste richten sich gegen die Vorratsdatenspeicherung und die flächendeckende Erhebung biometrischer Daten, aber auch gegen die Verzahnung von Polizei, Geheimdiensten und Militär.

Quelle:www.heise.de

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