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Datenschützer kritisieren Wunschliste des Innenministeriums

Das Bundesinnenministerium will die Befugnisse des Verfassungsschutzes ausbauen und wird dafür nun von Datenschützern heftig kritisiert.

Im Vorfeld der Bundestagswahl gelangte ein Konzept aus dem Bundesinnenministerium an die Öffentlichkeit, demzufolge der Verfassungsschutz zahlreiche Aufgaben und Befugnisse erhalten soll, die derzeit nur die Polizei hat. Mit dem »Vorbereitung Koalitionspapier« genannten Schriftstück, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt, will Innenminister Wolfgang Schäuble offenbar in die Koalitionsverhandlungen gehen.

So soll der Verfassungsschutz auch Online-Durchsuchungen vornehmen dürfen, was bislang nur dem BKA erlaubt ist, und auf die Daten der Vorratsdatenspeicherung zugreifen können, was bislang nur Polizei und Justiz dürfen. Zudem sollen Lausch- und Spähangriffe in Privatwohnungen erlaubt werden, der genetische Fingerabdruck auch bei erkennungsdienstlichen Standardmaßnahmen wie Ladendiebstählen genommen und verdeckten Ermittlern Straftaten erlaubt werden, damit sie leichter kriminelle und verfassungsfeindliche Milieus infiltrieren können.

Zwar erklärte Schäubles Büroleiter Bruno Krahl gegenüber der SZ, das Papier sei noch nicht zur Leitungsebene des Innenministeriums gelangt und nur eine Art Wunschzettel. Doch auch dieser müsse ernst genommen werden, meint etwa der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar, sage er doch etwas »über das zu Grunde liegende Verständnis aus«; einige der genannten Vorhaben seien kaum mit Grundgesetz und europäischen Recht zu vereinbaren. »Ich erwarte von denjenigen, die nach den Bundestagswahlen die Regierung stellen, dass sie derartigen überbordenden Wünschen nicht folgen und stattdessen die Bürgerrechte stärken«, erklärte Schaar.

Quelle:www.pc-professionell.de

Neue Optik für Firefox

Categories: News
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Published on: 28/09/2009

Das beim Mozilla-Projekt für die Firefox-Optik zuständige UX-Team hat einige Vorschläge vorgelegt, wie die kommenden Versionen des Browsers aussehen könnten.

So ganz passt das Look & Feel von Firefox nicht zu Vista und auch nicht zu Windows 7, weshalb das UX-Team seit einiger Zeit an optischen Anpassungen arbeitet. Jetzt hat man erste Entwürfe vorgelegt – einige sollen, so sie die Zustimmung der Community finden, in Firefox 3.7 berücksichtigt werden, andere erst in Firefox 4. Zunächst geht es erst einmal vor allem um die Windows-Version des Browsers, sollen diese Ideen auch in die Mac- und Linux-Version einfließen.

Bereits Firefox 3.7 soll stärker auf Aero Glass mit seinen halbtransparenten Rahmen setzen. Zudem will man die Farben neutraler halten und die Menüleiste, wie man es von verschiedenen Microsoft-Programmen kennt, standardmäßig verstecken, um mehr Platz für die dargestellten Webseiten zu haben. Die Menüs werden neu strukturiert, wobei die wichtigsten Funktionen über die beiden neuen Buttons Page und Tools zu erreichen sind. Stop- und Reload-Button werden zusammengelegt, der Home-Button verschwindet – hat er doch im Prinzip eine ähnliche Funktion wie ein Lesezeichen. Stattdessen wird ein neuer Button Home Tab geschaffen, der zunächst eine ähnliche Funktion bietet, später aber – voraussichtlich in Firefox 4.0 – ein Tab etwa mit Favoriten und persönlichen Statistiken öffnen soll, eine Art Startpunkt zum Weitersurfen.

Ebenfalls in Firefox 4.0 sollen dann Adressleiste und Suchfeld verschmelzen. Die Tabs rutschen nach oben, um Controls tab-spezifisch anzeigen zu können, wer will kann jedoch auch die alte Optik mit den Tabs unterhalb der Adressleiste nutzen. Zudem werden so genannte App Tabs eingeführt. Das sind Web-Anwendungen, die kein eigenes Tab haben, sondern über einen Button schnell geöffnet werden können – da auf diesen Seiten keine Navigationselemente wie Vor- und Zurück-Button angezeigt werden, haben die Anwendungen selbst mehr Platz.

Quelle:www.pc-professionell.de

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