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Adobe und Oracle verschieben ihre Patchdays

Sowohl Adobe als auch Oracle verschieben die geplanten Veröffentlichungen von Sicherheits-Updates für ihre Produkte im Oktober. Oracle nennt als Grund die Termin-Überschneidung mit der vom 11. bis 15. Oktober stattfindenden Oracle-Konferenz OpenWorld 2009, die erfährungsgemäß eine Vielzahl von Administratoren anzieht. Da Admins die Wahl hätten, die Konferenz nicht zu besuchen oder die Updates später einzuspielen, hat der Hersteller sein vierteljährlich erscheinendes Critical Patch Update (CPU) um eine Woche vom 13. auf den 20. Oktober verschoben. Die folgenden CPUs bleiben dann aber im Takt: 12. Januar 2010, 13. April 2010 und 13. Juli 2010.

Adobe begründet die Verlegung seines erst im Frühjahr gestarteten dreimonatigen Patch-Zyklus mit den Lücken in Microsofts Active Template Library (ATL), die mehrere Produkte des Herstelles betrafen. Da das Schließen dieser Lücken Vorrang vor den intern gefundenen Lücken hatte, hat Adobe als nächsten Termin gegenüber US-Medien den 13. Oktober angekündigt. Auf konkrete Anfrage von heise Security konnte Adobe aber keinen Link mit einem öffentlichen Hinweis auf die Verschiebung und die neue Datierung nennen. Stattdessen antwortete Adobes Global Security Operations Center: “The Adobe website will have detailed information when patches are ready for users, they will be posted there with all the instructions.” – also “When it’s done

Siehe dazu auch:

Quelle:www.heise.de

Webmaster-Aufstand gegen alte Internet Explorer

Categories: News
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Published on: 20/02/2009

Er war einst der fortschrittlichste Browser seiner Zeit, doch nach siebeneinhalb Jahren hat sich der Internet Explorer 6 längst zur Plage für jeden Webdesigner entwickelt. Obwohl der Nachfolger mittlerweile auch schon zweieinhalb Jahre auf dem Buckel hat und Alternativen wie Firefox und Opera bei jedem Test besser abschneiden, verwenden noch an die zwanzig Prozent aller Internetnutzer diesen Uralt-Browser – ganz zu schweigen von der kleinen Minderheit, die mit lebenden Fossilien wie IE 5.5 im Web unterwegs ist. Sogar knapp zehn Prozent der Heise-online-Besucher (beziehungsweise deren Systemadministratoren) lassen sich nicht von der veralteten Engine und den offenen Sicherheitslücken abschrecken.

In Norwegen rufen nun die Webmaster zum Widerstand auf. Finn.no, einer der populärsten Websites des Landes, begrüßt IE6-Anwender nun mit dem unübersehbaren Hinweis, dass er die Seite mit einer “eldre versjon” des “nettleseren” Internet Explorer betrachte, und verweist auf den IE7. Zugleich riefen die Macher von finn.no ihre Kollegen dazu auf, es ihnen gleichzutun, und stellten einen Codeschnipsel bereit. Mit Erfolg, denn zahlreiche norwegische Nachrichtensites taten es ihnen gleich.

Unabhängig davon ruft man anderswo zum IE Death March auf: Zum März 2009 haben etliche Webmaster angekündigt, den Support für IE6 einzustellen. Es bleibt abzuwarten, ob auch andere Webmaster sich dem anschließen, anstatt sich weiter mit Workarounds herumzuschlagen.

Quelle:www.heise.de

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