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Adobe schließt kritische Lücken in Flash und Co.

Categories: News
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Published on: 12/08/2010

Adobe hat zahlreiche Sicherheitslücken in Flash Player, Flash Media Server und ColdFusion geschlossen. Gleich mehrere Fehler in der Speicherverwaltung des Flash Player 10.1 können Angreifer ausnutzen, um Schadcode in ein System einzuschleusen. Eine weitere Schwachstelle macht den Player anfällig für Clickjacking-Angriffe. Die Lücken wirken sich auch auf die Sicherheit von Flash Professional CS5, Flash CS4 Professional und Flex 4 aus. Laut Adobe sind alle Player-Versionen bis 10.1.53.64 verwundbar, daher rät der Hersteller zum Update auf die aktuelle Version 10.1.82.76.

Google hat mit Chrome-Version 5.0.375.126 für Windows, Mac OS X und Linux das aktualisierte Flash-Plugin in seinen Browser integriert. Chrome aktualisiert sich automatisch, sobald man das Programm neu startet. Zwar ist man dann beim Surfen mit Chrome geschützt, der systemweit verfügbare Flash-Player wird jedoch nicht aktualisiert.

Wer noch den Flash Player 9 auf dem System hat, etwa durch eine Installation von Flash CS3 Professional oder Flex 3, kann die Lücken mit dem ebenfalls am gestrigen Dienstag veröffentlichten Update auf Player-Version 9.0.280 schließen. Auch Adobe AIR ist bis Version 2.0.2.12610 in gleichem Maße erwundbar. Abhilfe schafft das Update auf die fehlerbereinigte Version 2.0.3. Admins, die den Flash Media Server bis einschließlich Version 3.0.5 und 3.5.3 unter Windows oder Unix einsetzen, empfiehlt Adobe ein Update auf 3.0.6 respektive 3.5.4. Mehrere Lücken können Angreifer unter anderem zur Einschleusung von Schadcode missbrauchen. ColdFusion verrät Angreifern in den Versionen 8.0, 8.0.1, 9.0, 9.0.1 und älter unter Umständen vertrauliche Informationen, was man mit einem Security Hotfix beheben kann.

Quelle:www.heise.de

Adobe bietet nur noch vollständig gepatchte Reader-Version zum Download an

Categories: News
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Published on: 15/07/2010

Wie bereits Ende Juni angekündigt, bietet Adobe den Reader nun nur noch in einer vollständig gepatchten Version im Downloadcenter an. Bislang waren jeweils nur die Major-Versionen (beispielsweise 9.3) zum Download verfügbar, die nach der Installation weitere Patches (etwa auf 9.3.3) nachluden. Die nachträgliche Patcherei entfällt nun. Aktuell wird gleich die Version 9.3.3 zum Herunterladen angeboten.

Adobe reagiert damit auf die Kritik von Sicherheitsspezialisten, dass gerade heruntergeladene und installierte Versionen des Readers verwundbar waren. Weil aber neben dem Flash-Plug-in für den Browser auch das Reader-Plug-in eines der größten Einfallstore darstellt, brachte Adobe seine Anwender damit unnötig in Gefahr. Man muss aber mittlerweile anerkennen, dass Adobe einige Anstrengungen unternommen hat, um für mehr Sicherheit zu sorgen. Neben regelmäßigen Updates (und zur Not auch außerplanmäßig) hat der Hersteller einen Secure Product Lifecycle (SPLC) eingeführt, um seinen Code gezielt auf Schwachstellen zu untersuchen und diese zu schließen.

Bis Mitte 2009 veröffentlichte Adobe seine Sicherheits-Updates nur beim Bekanntwerden von Sicherheitslücken. Daneben hat Adobe die Update-Funktion des Readers erheblich verbessert. Auf Wunsch kann er verfügbare Updates ohne Nachfrage herunterladen und installieren (Silent Update).

Quelle: www.heise.de

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