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Backdoor in Quicktime entdeckt

Sicherheitsexperte Ruben Santamarta hat einen undokumentierten Parameter im ActiveX-Plugin von Quicktime entdeckt, den Angreifer zum Einschleusen von Schadcode missbrauchen können. Hierzu muss das Opfer lediglich eine präparierte Website besuchen. Der Angreifer übergibt mit dem Parameter _Marshaled_pUnk einen Object Pointer an das Plugin, wodurch Quicktime Funktionen in fremden DLLs ansteuert. Santamartas Exploit ist in der Lage, die Datenausführungsverhinderung (DEP) und Speicherverwürfelung (ASLR) von Windows 7 und Vista auszuhebeln.

Der Parameter _Marshaled_pUnk ist das Überbleibsel einer Funktion, die Santamarta zuletzt in einer 2001er Version von Quicktime entdeckt hat. Apple hat die Funktion in späteren Versionen entfernt, dabei aber wohl den dazugehörigen Parameter übersehen. Da der Parameter einst bewusst eingebaut wurde und nicht auf einen Programmierfehler zurückzuführen sei, handele es sich nach Einschätzung von Santamarta im engeren Sinne um eine Backdoor.
Verwundbar sind die Quicktime-Versionen 7.x, 6.x und möglicherweise auch ältere in Verbindung mit Windows XP bis 7. Ein Update gibt es bisher nicht. Schützen kann man sich nur, indem man das ActiveX-Control an der Ausführung hindert – etwa, indem man das Plugin über die Add-on-Verwaltung des Internet Explorers deaktiviert, das Killbit setzt oder einen anderen Browser nutzt.

Quelle: www.heise.de

Exploit für SMB2-Leck in Windows veröffentlicht

Categories: News
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Published on: 29/09/2009

Die nächste Version des Metasploit-Frameworks wird auch einen Exploit für das SMB2-Leck in Windows mitbringen, womit dann einfach Attacken gegen Windows-Systeme gefahren werden können. Höchste Zeit für Admins, aktiv zu werden.

Das Leck in Windows Vista und Windows Server 2008 ist zwar seit Anfang September bekannt, doch bislang gibt es noch keinen Patch von Microsoft. Der Software-Konzern hat lediglich einen Workaround veröffentlich, der das betroffene SMB2-Protokoll abschaltet.

Mittlerweile ist jedoch ein Exploit für das Leck öffentlich verfügbar, der in die Version 3.3 des Metasploit-Frameworks integriert wird. Dieses steht kurz vor der Fertigstellung, womit das Risiko für Angriffe deutlich steigt. Auch die Metasploit-Macher weisen daher noch einmal auf den Workaround hin.

Microsoft kann das Abschalten von SMB2 dafür sorgen, dass SMB-Verbindungen langsamer werden. Doch das scheint durchaus akzeptabel, da anderfalls das gesamte System kompromittiert werden kann.

Quelle:www.it-im-unternehmen.de

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