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Neue Version des Objektivkorrekturprogramms

Adobe hat ein Update für seinen Lens Profile Creator vorgestellt. Damit lassen sich Profile für Objektive erstellen, die typische Optikfehler beheben. Die Profile lassen sich in den aktuellen Versionen von Camera Raw, Photoshop und Lightroom einsetzen.

Der Adobe Lens Profile Creator 1.0.1 behebt zwei Fehler und ändert eine Funktion. Die Software schrieb bei manchen Kameras keinen Crop-Faktor des Objektivs in das Profil. Das geschah zum Beispiel bei Samsungs Hybridkamera NX10. Außerdem bricht die Software nun die Profilerstellung nicht mehr ab, wenn das Kameramodell in den Exif-Daten Sonderzeichen wie zum Beispiel spitze Klammern enthielt.

Der Photoshop CS5 und die Fotobearbeitungs- und Verwaltungssoftware Lightroom 3 sowie die neue Version von Camera Raw besitzen die Möglichkeit, objektivspezifische Fehler aus den Aufnahmen herauszurechnen. Die dafür notwendigen Objektivprofile kann der Anwender selbst erstellen.

Der Anwender benötigt dazu einen Drucker, denn das Programm bringt erst einmal Schachbrettmuster zu Papier. Diese werden dann mit der gewünschten Kamera-Objektiv-Kombination aus mehreren Winkeln abgelichtet. Das Bildmaterial wird dann mit dem Lens Profile Creator Utility ausgewertet und als Profil bereitgestellt.

Korrigiert werden können nicht nur kissen- und tonnenförmige, sondern auch wellenförmige Verzerrungen. Außerdem lassen sich Farbsäume herausrechnen und Randabschattungen (Vignettierungen) aufhellen.

Eine neue Funktion hat der Adobe Lens Profile Creator 1.0.1 ebenfalls erhalten. In den Voreinstellungen lassen sich die Warnhinweise deaktivieren, wenn der Benutzer bei der Profilerstellung mehrere Bilder über die Stapelverarbeitung einliest.

Der Download des Adobe Lens Profile Creator 1.0.1 für Windows und Mac OS X ist über die Adobe-Labs-Website kostenlos möglich.

Quelle: www.golem.de

Nik Software stellt Viveza 2 vor

Categories: News
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Published on: 23/10/2009

Plug-In zur punktgenauen Nachbearbeitung von Bildern

Nik Software hat mit Viveza 2 ein neues Plug-In zur punktgenauen Bildjustage angekündigt, das mit Adobe Photoshop, Lightroom und Apple Aperture läuft. Damit lassen sich ohne Masken Parameter wie Sättigung, Weißabgleich und vieles weitere steuern.

Die U-Point-Technik, die Nik Software quer über die Produktpalette anbietet, wird auch in Viveza 2 genutzt. Damit können selektiv Bildbereiche bestimmt werden, auf die der Filter angewendet werden soll. Eine aufwendige Maskierung entfällt. Der Ansatz, das User-Interface direkt auf die zu bearbeitenden Bildpartien zu verfrachten, erlaubt gerade bei Fotos einen natürlicheren, objektbezogenen Umgang mit dem Bildmaterial.

Die Kontrollpunkte werden zum Beispiel auf das Grün der Wiese gelegt – einfache Schieberegler, die ebenfalls an diesem Kontrollpunkt angebracht sind, lassen nun zu, die Sättigung des Grüns und weitere Parameter zu beeinflussen.

Viveza 2 ist mit neuen Schatten-Aufhellungsfunktionen und die Tonwertverteilung ausgerüstet und soll feine Strukturen hervorheben. Die Präzision der Adhoc-Maskenerstellung soll ebenfalls verbessert worden sein. Die Schieberegler lassen sich nun auch mit der Tastatur verändern und nicht nur mit der Maus. Neben selektiven Einstellungen können auch Änderungen vorgenommen werden, die das gesamte Bild betreffen.

Zudem unterstützt Viveza 2 die Smartfilter und selektive Pinsel von Photoshop. Unter Lightroom und Aperture können gleich mehrere Bilder in einem Rutsch bearbeitet werden. Außerdem unterstützt Nik Software mit seinem neuen Plug-In nun auch Windows-64-Bit-Versionen.

Nik Software Viveza 2 kostet rund 200 US-Dollar. Das Update von der Vorversion wird für rund 100 US-Dollar angeboten. Wer Viveza 1 nach dem 22. September 2009 gekauft hat, erhält das Update kostenlos. Noch ist Viveza 2 aber nicht erschienen. Wann dies der Fall ist, verriet der Hersteller noch nicht.

Quelle:www.golem.de

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