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Photoshop-Plugin: Neue Software ahmt menschliches Sehen nach

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Published on: 02/06/2009

Ergebnisse von Perceptool machen Kritiker skeptisch.

Atlantic Light Works hat mit Perceptool ein Plug-In für Photoshop CS3 und CS4 vorgestellt, das Bilder deutlich verbessern soll. Die Software wurde vom Fotografen George DeWolfe entwickelt. Perceptool bereitet das Bild anhand der Helligkeitsinformationen neu auf, um den Prozess nachzuahmen, der beim menschlichen Sehen im Gehirn stattfindet.

Perceptool arbeitet sowohl mit farbigen als auch mit schwarzweißen Bildern zusammen und verändert die Tonwerte des Bildes. Dadurch sollen die Fotos ein realistischeres Aussehen erhalten und mehr dem entsprechen, was der Fotograf vor Ort sieht. Dabei unterstellt der Hersteller eine Differenz zwischen fotografischer Abbildung und menschlicher Wahrnehmung.

In einem Kurztest von Golem.de schlug sich Perceptool weniger gut. Die Bildergebnisse weisen objektiv eine bessere Tonwertverteilung auf als die Originale. Auch der Kontrast wird leicht erhöht. Subjektiv besitzen die Bilder mehr Tiefe und lebendigere Farben, die aber nicht übersättigt wirken. Doch das sind Ergebnisse, die sich auch mit Bordmitteln erzielen lassen. Der Bearbeitungsprozess dauert selbst auf schnellen Macs noch viel zu lange. Bei einem Farbfoto mit 10 Megapixeln Auflösung belief sich die Wartezeit auf rund vier Minuten.

In Profi-Foren wie luminous-landscape.com wird das Plug-In kritisiert. Die Kritiker verweisen auf die langsame Arbeitsgeschwindigkeit und bezweifeln die Simulation menschlicher Wahrnehmungsweise, die der Hersteller verspricht. In Photoshop könne die Wirkungsweise mit Hilfe der Belichtungs- und Sättigungsregler ebenfalls erreicht werden.

Derzeit ist das Plug-In nur für MacOS X erhältlich. Künftig will DeWolfe es auch für die Windows-Version von Photoshop CS3 und CS4 anbieten. Perceptool kostet rund 90 US-Dollar. Eine auf 30 Tage beschränkte, voll funktionsfähige Testversion bietet der Hersteller zum Download an.

Quelle:www.magnus.de

Entrauschung für Photoshop Lightroom

Nik Software hat sein Entrauschungswerkzeug Dfine nun auch für Adobes Fotoprogramm Lightroom 2.3 für Windows und MacOS X veröffentlicht. Die Rauschreduzierung soll Details und Schärfe der Fotos nichts anhaben und auf Wunsch auch Bildteile ausnehmen können.

Die U-Point-Technik, die Nik Software auch in seinen anderen Filtern anbietet, wird auch in Dfine 2.0 genutzt. Mit den Kontrollpunkten können selektiv Bildbereiche bestimmt werden, auf die der Filter angewendet werden soll. Eine aufwendige Maskierung entfällt.

Dfine 2.0 wird als Plug-in in Lightroom 2.3 installiert. Das Entrauschungsmodul wird dann über das Menü “Foto”/”Bearbeiten in…” gestartet. Der Filter arbeitet nichtdestruktiv. Die Bildbearbeitungen werden automatisch in einer neuen TIFF-Datei und nicht in der Ausgangsdatei gespeichert. So werden die Originaldateien nicht angetastet.

Mit den Kontrollpunkten kann selektiv sowohl Helligkeitsrauschen als auch Farbrauschen justiert werden. Mit einer Farbauswahlpipette kann das Rauschen alternativ in einzelnen Farbbereichen und basierend auf einer definierten Farbauswahl reduziert werden. Diese Methode eignet sich insbesondere für die Stapelverarbeitung von Bildern, da keine manuellen Punkte gesetzt werden müssen.

In Lightroom kann die Rauschunterdrückung auf mehrere Bilder angewandt werden, ohne dass die Dfine-Benutzeroberfläche zum Bildwechsel verlassen werden muss.

Nik Software hat Dfine auch für Adobe Photoshop und Apple Aperture im Programm. Bei diesen Programmen gibt es Version 2.0 nun als kostenloses Update. Die neu eingeführte Debanding-Kontrolle behebt ein spezielles Bildsensorproblem. Dabei sind in regelmäßigen Abständen breite Streifen im Bild, die etwas dunkler als der Rest des Bildes sind. Dfine rechnet diese entweder horizontal oder vertikal auftretenden Bildfehler auf Wunsch heraus.

Neben dem Automatikmodus kann Dfine auch auf Entrauschungsprofile für verschiedene Kameras und Bildeinstellungen zurückgreifen. Kameraprofile können automatisch beim Start des Plug-ins erstellt und dann gespeichert werden.

Dfine 2.0 unterstützt Adobe Photoshop, Lightroom und Apple Aperture und kostet rund 120 Euro. Eine 15-tägige kostenlose Testversion wird online angeboten.

Quelle:www.golem.de

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