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Neuer Parser für Webkit

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Published on: 06/08/2010

Die Entwickler der freien Browser-Engine Webkit haben in den letzten Monaten einen neuen Parser geschrieben und in Webkit integriert. Dieser soll vor allem die Kompatibilität mit anderen Browsern verbessern.

Der neue Webkit-Parser basiert auf dem mit HTML5 spezifizierten Parser-Algorithmus, denn mit der neuen HTML-Generation soll auch festgelegt werden, wie ein Browser HTML-Dokumente zu verarbeiten hat. Bislang geht jeder Browser auf seine eigene Art und Weise mit ungültigem HTML um, was der Interoperabilität nicht sehr zuträglich ist.

Das soll sich mit HTML5 ändern. Dazu wird erstmals ein kompletter Parser-Algorithmus festgelegt, um für eine bessere Interoperabilität zwischen verschiedenen Browsern zu sorgen. Alle Browser, die den mit HTML5 spezifizierten Parser implementieren, sollen HTML in gleicher Art und Weise verarbeiten, so dass Webseiten in allen Browsern gleich aussehen, auch wenn die Dokumente ungültiges HTML enthalten.

Zudem soll der neue Parser die Kompatibilität mit real existierenden Webseiten verbessern, denn der Spezifikation des Algorithmus gingen umfangreiche Analysen voraus, um den Algorithmus möglichst gut auszubalancieren. Daneben erlaubt es der Ansatz, SVG und MathML in HTML einzubetten. So wird eine Vektorgrafik in SVG einfach mit einem <svg>-tag eingeleitet.

Wer seine Webseiten bislang auf die Eigenheiten von Webkit optimiert hat, wird diese mit dem Umstieg auf den neuen Parser aber gegebenenfalls anpassen müssen, denn zugunsten einer möglichst hohen Kompatibilität mit anderen HTML5-Browsern machen die Webkit-Entwickler Abstriche bei der Abwärtskompatibilität. Allerdings betrifft das ausschließlich HTML-Konstrukte, die bislang nur von Webkit verarbeitet wurden.

Webkits HTML5-Parser steht im Kern und umfasst derzeit rund 10.000 Codezeilen. Er kann mit aktuellen Nightly-Builds von Webkit ausprobiert werden. Allerdings fehlt noch ein nennenswerter Teil: Fragment-Parsing, wie es von innerHTML und HTML5test.com verwendet wird. Hier kommt der aktuelle Nightly-Build von Webkit im Übrigen auf 222 von 300 Punkten, zuzüglich sieben Bonuspunkten. Safari 5.0.1 erreicht 208 Punkte plus sieben Bonuspunkte.

Zusammen mit dem HTML5-Parser hat das Webkit-Team auch 250 Tests entwickelt, die dem W3C für dessen Parser-Testsuite HTML5lib zur Verfügung gestellt werden.

Mozilla arbeitet ebenfalls an einer Implementierung des HTML5-Parsers für Firefox 4.0. Das Projekt html5lib arbeitet seinerseits an einer freien Implementierung des HTML5-Parsers in Python und PHP.

Aktuelle Nightly-Builds von Webkit stehen unter nightly.webkit.org für Windows und Mac OS X zum Download bereit.

Mozilla startet Open Web Tools Directory

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Published on: 07/07/2009

Zentrale Anlaufstelle für Webentwickler-Werkzeuge

Mozilla will ein zentrales Verzeichnis von Werkzeugen für Webentwickler schaffen und hat dazu das Open Web Tools Directory eingerichtet. Mit der Website beschreitet Mozilla neue Wege, denn diese funktioniert nur in den aktuellen Varianten von Firefox, Safari, Chrome und Opera.

Der Start des Open Web Tools Directory soll eine erster Schritt beim Aufbau einer zentralen Anlaufstelle für Webentwickler sein. Die Website soll zeigen, wie viele Werkzeuge bereits vorhanden sind, denn oft sei es sinnvoller, bestehende Tools zu erweitern, statt neue Tools zu schaffen.

Die Vielfalt soll die grafische Gestaltung der Website widerspiegeln. Diese startet mit einer Ansicht des Weltraums, in dem die Logos der Tools ein- und ausfliegen. Das Interessante dabei: Mozilla nutzt aktuelle Webtechnologien, wie sie Firefox 3.5, Safari 4, Chrome 2 oder Opera 9 unterstützen. Im Internet Explorer funktioniert das Ganze nicht, hier fehlt es schon am Canvas-Element, vom dem Mozilla dabei Gebrauch macht.

Neue Werkzeuge können über ein Formular eingereicht werden. Mozilla prüft die Beiträge und schaltet sie frei. Zugleich soll über das Design des Verzeichnisses diskutiert und neue Wege ausprobiert werden, denn es soll eben keine weitere tabellenbasierte Datenbank entstehen. Detailseiten, Ranking- und Kommentarfunktionen sollen folgen. Auch eine barrierefreie Version der Seite soll folgen. Diese wird dann auch in Browsern ohne Canvas-Element laufen.

Das Open Web Tools Directory findet sich unter tools.mozilla.comNeue Werkzeuge können über ein Formular eingereicht werden. Mozilla prüft die Beiträge und schaltet sie frei. Zugleich soll über das Design des Verzeichnisses diskutiert und neue Wege ausprobiert werden, denn es soll eben keine weitere tabellenbasierte Datenbank entstehen. Detailseiten, Ranking- und Kommentarfunktionen sollen folgen. Auch eine barrierefreie Version der Seite soll folgen. Diese wird dann auch in Browsern ohne Canvas-Element laufen.

Das Open Web Tools Directory findet sich unter tools.mozilla.com

Quelle:www.golem.de

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