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Nik Software stellt Viveza 2 vor

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Published on: 23/10/2009

Plug-In zur punktgenauen Nachbearbeitung von Bildern

Nik Software hat mit Viveza 2 ein neues Plug-In zur punktgenauen Bildjustage angekündigt, das mit Adobe Photoshop, Lightroom und Apple Aperture läuft. Damit lassen sich ohne Masken Parameter wie Sättigung, Weißabgleich und vieles weitere steuern.

Die U-Point-Technik, die Nik Software quer über die Produktpalette anbietet, wird auch in Viveza 2 genutzt. Damit können selektiv Bildbereiche bestimmt werden, auf die der Filter angewendet werden soll. Eine aufwendige Maskierung entfällt. Der Ansatz, das User-Interface direkt auf die zu bearbeitenden Bildpartien zu verfrachten, erlaubt gerade bei Fotos einen natürlicheren, objektbezogenen Umgang mit dem Bildmaterial.

Die Kontrollpunkte werden zum Beispiel auf das Grün der Wiese gelegt – einfache Schieberegler, die ebenfalls an diesem Kontrollpunkt angebracht sind, lassen nun zu, die Sättigung des Grüns und weitere Parameter zu beeinflussen.

Viveza 2 ist mit neuen Schatten-Aufhellungsfunktionen und die Tonwertverteilung ausgerüstet und soll feine Strukturen hervorheben. Die Präzision der Adhoc-Maskenerstellung soll ebenfalls verbessert worden sein. Die Schieberegler lassen sich nun auch mit der Tastatur verändern und nicht nur mit der Maus. Neben selektiven Einstellungen können auch Änderungen vorgenommen werden, die das gesamte Bild betreffen.

Zudem unterstützt Viveza 2 die Smartfilter und selektive Pinsel von Photoshop. Unter Lightroom und Aperture können gleich mehrere Bilder in einem Rutsch bearbeitet werden. Außerdem unterstützt Nik Software mit seinem neuen Plug-In nun auch Windows-64-Bit-Versionen.

Nik Software Viveza 2 kostet rund 200 US-Dollar. Das Update von der Vorversion wird für rund 100 US-Dollar angeboten. Wer Viveza 1 nach dem 22. September 2009 gekauft hat, erhält das Update kostenlos. Noch ist Viveza 2 aber nicht erschienen. Wann dies der Fall ist, verriet der Hersteller noch nicht.

Quelle:www.golem.de

Entrauschung für Photoshop Lightroom

Nik Software hat sein Entrauschungswerkzeug Dfine nun auch für Adobes Fotoprogramm Lightroom 2.3 für Windows und MacOS X veröffentlicht. Die Rauschreduzierung soll Details und Schärfe der Fotos nichts anhaben und auf Wunsch auch Bildteile ausnehmen können.

Die U-Point-Technik, die Nik Software auch in seinen anderen Filtern anbietet, wird auch in Dfine 2.0 genutzt. Mit den Kontrollpunkten können selektiv Bildbereiche bestimmt werden, auf die der Filter angewendet werden soll. Eine aufwendige Maskierung entfällt.

Dfine 2.0 wird als Plug-in in Lightroom 2.3 installiert. Das Entrauschungsmodul wird dann über das Menü “Foto”/”Bearbeiten in…” gestartet. Der Filter arbeitet nichtdestruktiv. Die Bildbearbeitungen werden automatisch in einer neuen TIFF-Datei und nicht in der Ausgangsdatei gespeichert. So werden die Originaldateien nicht angetastet.

Mit den Kontrollpunkten kann selektiv sowohl Helligkeitsrauschen als auch Farbrauschen justiert werden. Mit einer Farbauswahlpipette kann das Rauschen alternativ in einzelnen Farbbereichen und basierend auf einer definierten Farbauswahl reduziert werden. Diese Methode eignet sich insbesondere für die Stapelverarbeitung von Bildern, da keine manuellen Punkte gesetzt werden müssen.

In Lightroom kann die Rauschunterdrückung auf mehrere Bilder angewandt werden, ohne dass die Dfine-Benutzeroberfläche zum Bildwechsel verlassen werden muss.

Nik Software hat Dfine auch für Adobe Photoshop und Apple Aperture im Programm. Bei diesen Programmen gibt es Version 2.0 nun als kostenloses Update. Die neu eingeführte Debanding-Kontrolle behebt ein spezielles Bildsensorproblem. Dabei sind in regelmäßigen Abständen breite Streifen im Bild, die etwas dunkler als der Rest des Bildes sind. Dfine rechnet diese entweder horizontal oder vertikal auftretenden Bildfehler auf Wunsch heraus.

Neben dem Automatikmodus kann Dfine auch auf Entrauschungsprofile für verschiedene Kameras und Bildeinstellungen zurückgreifen. Kameraprofile können automatisch beim Start des Plug-ins erstellt und dann gespeichert werden.

Dfine 2.0 unterstützt Adobe Photoshop, Lightroom und Apple Aperture und kostet rund 120 Euro. Eine 15-tägige kostenlose Testversion wird online angeboten.

Quelle:www.golem.de

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