•  
  • Archives for Open-Source (6)

Google Wave wird eingestellt

Categories: News
Comments: Comments Off
Published on: 05/08/2010

“Stell Dir vor, Google macht ‘ne Welle, und keiner geht hin.” Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O 2009 furios gestartet und mit zahlreichen Vorschusslorbeeren bedacht, blieben dem Projekt Google Wave zunehmend die Benutzer fern. Google zieht nun die Konsequenzen und beendet die in Australien beheimatete Weiterentwicklung. Die Server bleiben vorerst in Betrieb, und Google verspricht Werkzeuge, um die bisher eingegebenen Daten zu “befreien”. Die Welle verläuft im Sande.

Dabei war Wave gestartet, um in Zukunft E-Mail, Instant Messaging, kollaborative Dokumentenbearbeitung und vieles mehr in einem gemeinsamen Modell zu vereinen. Die auf dem Jabber-Protokoll XMPP basierende Software wurde von Google in weiten Teilen als Open Source veröffentlicht und sollte ähnlich der Architektur klassischer E-Mail in föderierten Systemen laufen. Google wollte eine Instanz liefern, aber jede andere Organisation sollte eigene Wave-Server betreiben können.

Der anfängliche Hype wurde durch die restriktive Vergabe von Einladungen noch angeheizt. Jeder wollte dabei sein. Wer aber erst mal drin war, der fragte sich schnell: “Und was jetzt?” Das Konversationskonzept von Wave war nicht leicht zu verstehen. Simultane Änderungen in der gleichen Konversation durch mehrere Benutzer an verschiedenen Stellen führten schnell zu unübersichtlichen Dokumenten, die eher einem klassischen Forenverlauf mit Fragen und Antworten glich denn einem Dokument. Zudem löste Wave nicht etwa die E-Mail ab sondern existierte als weiterer Kanal daneben.

Auf der I/O 2010 lockte Google die einmal enttäuschten Anwender, man möge sich das weiterentwickelte Projekt doch noch einmal anschauen. Die aktuelle Version sei nicht mehr mit der anfänglichen vergleichbar. Einladungen waren nicht mehr nötig, da sich jedermann frei anmelden könne. Der Erfolg blieb dennoch aus. Auch wenn es einige eingefleischte Anwender gibt, zieht Google nun die Notbremse. In der Nische ist das Projekt nicht erfolgversprechend.

Es ist schon zu bedauern, dass dieser große Entwurf so an die Wand fährt. Die Anwender werden sich weiterhin Anhänge per Mail zuschicken, bis eine Kollaborationslösung gefunden ist, die so einfach wie E-Mail funktioniert und keiner weiteren Erklärung bedarf.

Quelle:www.heise.de

Firefox-Entwickler legen nach

Es ist gerade mal ein paar Tage her, dass die Firefox-Entwickler mit Version 3.6.7 des Open-Source-Webbrowsers einige Sicherheitsfixes brachten. Nun legen sie gleich eine weitere Version nach: Firefox 3.6.8 behebt laut den Entwicklern “ein einzelnes Stabilitätsproblem, das einige Webseiten mit Plug-ins betrifft.”

Weitere Angaben zu dem korrigierten Bug gibt es derzeit nicht. Die Version 3.6.8 von Firefox enthält ansonsten keine weiteren Änderungen. Wie immer gibt es Firefox 3.6.8 in diversen Landessprachen, darunter Deutsch, für Windows, Mac OS und Linux.

Derzeit warnt Norton 2010 vor dem Auto-Updater von Firefox – ein Fehlalarm.

Wer den in Firefox integrierten Update-Dienst nutzt und Norton AntiVirus oder Norton Internet Security 2010 einsetzt, muss im Laufe der Browser-Aktualisierung derzeit zwei “Downloadinfo”-Warnungen wegklicken. Angeblich sei man einer der ersten Norton-Benutzer, die diese Datei heruntergeladen haben. Norton mäkelt einmal wegen “updater.exe” und kurz darauf nochmal wegen “plugin-container.exe”.
 
Dasselbe Phänomen war kurz nach dem Release von Firefox 3.6.7 ebenfalls zu beobachten und sollte sich im Laufe des Tages von selbst erledigen, wenn eine ausreichende Zahl an Norton-Anwendern die Datei als Vertrauenswürdig markiert haben.

Quelle:www.heise.de

page 1 of 3»

Welcome , today is Saturday, 11/02/2012