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Mozilla startet Open Web Tools Directory

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Published on: 07/07/2009

Zentrale Anlaufstelle für Webentwickler-Werkzeuge

Mozilla will ein zentrales Verzeichnis von Werkzeugen für Webentwickler schaffen und hat dazu das Open Web Tools Directory eingerichtet. Mit der Website beschreitet Mozilla neue Wege, denn diese funktioniert nur in den aktuellen Varianten von Firefox, Safari, Chrome und Opera.

Der Start des Open Web Tools Directory soll eine erster Schritt beim Aufbau einer zentralen Anlaufstelle für Webentwickler sein. Die Website soll zeigen, wie viele Werkzeuge bereits vorhanden sind, denn oft sei es sinnvoller, bestehende Tools zu erweitern, statt neue Tools zu schaffen.

Die Vielfalt soll die grafische Gestaltung der Website widerspiegeln. Diese startet mit einer Ansicht des Weltraums, in dem die Logos der Tools ein- und ausfliegen. Das Interessante dabei: Mozilla nutzt aktuelle Webtechnologien, wie sie Firefox 3.5, Safari 4, Chrome 2 oder Opera 9 unterstützen. Im Internet Explorer funktioniert das Ganze nicht, hier fehlt es schon am Canvas-Element, vom dem Mozilla dabei Gebrauch macht.

Neue Werkzeuge können über ein Formular eingereicht werden. Mozilla prüft die Beiträge und schaltet sie frei. Zugleich soll über das Design des Verzeichnisses diskutiert und neue Wege ausprobiert werden, denn es soll eben keine weitere tabellenbasierte Datenbank entstehen. Detailseiten, Ranking- und Kommentarfunktionen sollen folgen. Auch eine barrierefreie Version der Seite soll folgen. Diese wird dann auch in Browsern ohne Canvas-Element laufen.

Das Open Web Tools Directory findet sich unter tools.mozilla.comNeue Werkzeuge können über ein Formular eingereicht werden. Mozilla prüft die Beiträge und schaltet sie frei. Zugleich soll über das Design des Verzeichnisses diskutiert und neue Wege ausprobiert werden, denn es soll eben keine weitere tabellenbasierte Datenbank entstehen. Detailseiten, Ranking- und Kommentarfunktionen sollen folgen. Auch eine barrierefreie Version der Seite soll folgen. Diese wird dann auch in Browsern ohne Canvas-Element laufen.

Das Open Web Tools Directory findet sich unter tools.mozilla.com

Quelle:www.golem.de

XHTML 2 wird eingestellt

Categories: News
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Published on: 04/07/2009

Es sollte das größte Reformprojekt in der Geschichte des W3C werden. Gestern zog das Gremium für Webstandards den Schlussstrich unter XHTML 2, das schon seit Jahren auf dem Weg zum Fiasko war. Gemäß dem Zeitplan läuft die Frist für die XHTML2-Arbeitsgruppe zum Jahresende ab; eine Fristverlängerung wird es nicht mehr geben.

XHTML 2 war der ambitionierte Versuch, einige der Geburtsfehler von HTML zu korrigieren. Vor allem wollten die Macher der Arbeitsgruppe die SGML-Basis von HTML zugunsten von XML endgültig ad acta legen und den mit XHTML 1.1 eingeschlagenen Weg von Modularisierung und Namensräumen weitergehen. So war geplant, Framesets und Formulare in eigene Webstandards auszulagern (XFrames beziehungsweise XForms). Die XHTML-Arbeitsgruppe versuchte außerdem, den Weg für ein semantisches Web zu bahnen, DTDs für kombinierte Dokumentformate zu definieren (etwa XHTML, SVG und MathML) sowie den Funktionsumfang von Links und URLs zu erweitern.

Trotz zahlreicher innovativer Ansätze (etwa der leichteren Einbindung von Bildern oder eigenen URLs für jedes Frameset) stieß die 2002 begonnene Totalsanierung der Webstandards der 90er-Jahre von Anfang an auf wenig Gegenliebe. Vor allem Browserhersteller kritisierten die Entwürfe, die mit bisherigem (X)HTML inkompatibel sind, als praxisfremd. Da sie sich in der Arbeitsgruppe um Steven Pemberton schlecht repräsentiert sahen, gründeten Mitarbeiter von Mozilla, Opera, Google und Apple 2004 die WHATWG, um die HTML-Entwicklung unter dem Motto “maintaining and evolving HTML” selbst in die Hand zu nehmen.

2006 zog W3C-Gründer Tim Berners-Lee persönlich die Notbremse und nahm die WHATWG als konkurrierende HTML-Arbeitsgruppe unter die Fittiche des W3C. Die Rebellen übernahmen also die HTML-Arbeitsgruppe und entwerfen dort das teilweise bereits in Browsern implementierte (X)HTML 5, während die XHTML2-Architekten in eine neu gegründete Gruppe abgeschoben wurden.

In ihrem verbleibenden halben Jahr will sich die Arbeitsgruppe auf Korrekturen in den XHTML-1.1-Spezifikationen konzentrieren. Laut einem FAQ-Dokument soll ein kleiner Teil der Aktivitäten (vor allem die Rollen-Attribute) in der HTML-Arbeitsgruppe fortgeführt werden; auch an XForms arbeitet das W3C weiter, doch dürfte es kaum Teil von HTML5 werden.

Quelle:www.heise.de

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