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Topaz Remask stellt komplexe Fotos frei.

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Published on: 29/09/2009

Photoshop-Erweiterung soll Geschwindigkeitsvorteile bringen

Topaz hat mit Remask ein Plug-in für Adobe Photoshop vorgestellt, das ein Freistellen von Fotoobjekten vor komplexen Hintergründen in hoher Geschwindigkeit erlauben soll.

Zum Freistellen malt der Anwender mit einem Pinsel lediglich den Rand des zu erhaltenden Objektes grob aus und füllt dann mit dem Füllwerkzeug die Umgebung schwarz aus. Bei einer Blume würde der Bearbeiter zum Beispiel die Konturen der Blütenblätter und des Stengels umranden. Das geschieht mit einem dünnen grauen Pinsel. Mit Schwarz wird markiert, was als Hintergrund entfernt werden soll. Den Rest der Arbeit übernimmt die Software selbst. Dabei sollen feine Strukturen wie zum Beispiel Haare erhalten und nicht einfach weggeschnitten werden.

Das Programm besitzt kein eigenes Interface. Der Nutzer malt mit den normalen Photoshop-Werkzeugen und setzt über das Aktionenmenü den Freistellungsprozess in Gang.

Photoshop CS3 und CS4 besitzen bereits ähnliche Verfahren, um Objekte freizustellen. Doch das Plug-in soll die eigentliche Extraktion schneller erledigen als das Original. Der Hersteller verspricht jedem die Rückerstattung des Kaufpreises, der ein schnelleres Freistellwerkzeug präsentieren kann.

Topaz erstellt Photoshop-Ebenen-Masken, die auch beliebig manuell ergänzt werden können. Dabei werden Bilder mit 8 und 16 Bit Farbtiefe im RGB-Farbraum unterstützt. Topaz Remask läuft unter der Windows- und Mac-Version von Photoshop. Eine kostenlose Testversion für die beiden Betriebssysteme bietet Topaz online an.

Die Vollversion von Topaz Remask kostet rund 70 US-Dollar.

Quelle:www.golem.de

Photoshop-Plugin: Neue Software ahmt menschliches Sehen nach

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Published on: 02/06/2009

Ergebnisse von Perceptool machen Kritiker skeptisch.

Atlantic Light Works hat mit Perceptool ein Plug-In für Photoshop CS3 und CS4 vorgestellt, das Bilder deutlich verbessern soll. Die Software wurde vom Fotografen George DeWolfe entwickelt. Perceptool bereitet das Bild anhand der Helligkeitsinformationen neu auf, um den Prozess nachzuahmen, der beim menschlichen Sehen im Gehirn stattfindet.

Perceptool arbeitet sowohl mit farbigen als auch mit schwarzweißen Bildern zusammen und verändert die Tonwerte des Bildes. Dadurch sollen die Fotos ein realistischeres Aussehen erhalten und mehr dem entsprechen, was der Fotograf vor Ort sieht. Dabei unterstellt der Hersteller eine Differenz zwischen fotografischer Abbildung und menschlicher Wahrnehmung.

In einem Kurztest von Golem.de schlug sich Perceptool weniger gut. Die Bildergebnisse weisen objektiv eine bessere Tonwertverteilung auf als die Originale. Auch der Kontrast wird leicht erhöht. Subjektiv besitzen die Bilder mehr Tiefe und lebendigere Farben, die aber nicht übersättigt wirken. Doch das sind Ergebnisse, die sich auch mit Bordmitteln erzielen lassen. Der Bearbeitungsprozess dauert selbst auf schnellen Macs noch viel zu lange. Bei einem Farbfoto mit 10 Megapixeln Auflösung belief sich die Wartezeit auf rund vier Minuten.

In Profi-Foren wie luminous-landscape.com wird das Plug-In kritisiert. Die Kritiker verweisen auf die langsame Arbeitsgeschwindigkeit und bezweifeln die Simulation menschlicher Wahrnehmungsweise, die der Hersteller verspricht. In Photoshop könne die Wirkungsweise mit Hilfe der Belichtungs- und Sättigungsregler ebenfalls erreicht werden.

Derzeit ist das Plug-In nur für MacOS X erhältlich. Künftig will DeWolfe es auch für die Windows-Version von Photoshop CS3 und CS4 anbieten. Perceptool kostet rund 90 US-Dollar. Eine auf 30 Tage beschränkte, voll funktionsfähige Testversion bietet der Hersteller zum Download an.

Quelle:www.magnus.de

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