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Ubiquity – Ubuntu schneller installieren

Categories: News
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Published on: 13/07/2010

Die für Oktober angekündigte Version 10.10 der Linux-Distribution Ubuntu wird einen neuen Installer mitbringen. Die Reihenfolge der Installationsschritte wurde optimiert und das Partitionswerkzeug übersichtlicher gestaltet.

Canonical arbeitet an einer neuen Version des Installers Ubiquity für Ubuntu, der seine Premiere in Version 10.10 der Linux-Distribution haben soll. Ubiquity soll die Ubuntu-Installation vor allem für Einsteiger verbessern. Das Partitionswerkzeug wurde übersichtlicher gestaltet und an den Anfang des Installationsprozesses gesetzt. Um die Installationszeit zu reduzieren, übergibt der Benutzer weitere Informationen an Ubiquity, während die Festplatte partitioniert wird.

Das Partitionswerkzeug wird in zwei Schritte aufgeteilt. Die Optionen einer Parallel-Installation zu Windows oder einer anderen Linux-Installation oder die Verwendung der gesamten Festplatte für Ubuntu sollen transparenter dargestellt werden, um versehentliches Löschen von Daten zu vermeiden. Eine Option für fortgeschrittene Benutzer, die die Partitionierung selber vornehmen wollen, gibt es ebenfalls.

Während der Installer die Festplatte partitioniert, gibt der Benutzer seine Daten ein. Statt sich durch eine Städteauswahl zu hangeln, kann der Anwender bei einer bestehenden Internetverbindung den Ortsnamen eingeben, der bei der Onlinedatenbank Geonames.org abgefragt wird, um die entsprechenden regionalen Einstellungen automatisch zu übernehmen.

Die Tastaturauswahl wurde um einen Schaltfläche erweitert, mit der Ubiquity das Tastaturlayout anhand der eingegebenen Sonderzeichen ermitteln kann. Im abschließenden Installationsschritt werden dann Name und Passwort abgefragt. Dort soll auch eine Funktion eingebaut werden, die eine Bildaufnahme über die Webcam und das Einbinden des Fotos im Anmeldebildschirm ermöglichen soll.

Da bei der Installation vorzugsweise eine Internetverbindung bestehen soll, soll der neue Installer auch eine Eingabemaske für die Konfiguration drahtloser Verbindungen bekommen. Zusätzlich zu den Updates, die Ubiquity während der Installation automatisch aus dem Netzwerk holt, kann der Anwender wahlweise auch proprietäre Software installieren lassen. In der Liste stehen beispielsweise MP3-Codecs oder der Acrobat-Reader von Adobe zur Auswahl.

In welche der Vorabversionen die neue Version von Ubiquity erstmals integriert wird, steht noch nicht fest, die aktuelle Version Ubuntu 10.10 Alpha 2 bringt noch den alten Installer mit. Ubuntu 10.10 soll am 10. Oktober 2010 veröffentlicht werden.

Quelle:www.golem.de

Mozilla Bespin – schneller Code-Editor im Browser

Categories: News
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Published on: 13/02/2009

Ben Galbraith und Dion Almaer wollen Webentwickler produktiver machen
Mit Bespin hat Mozilla einen freien Code-Editor im Browser vorgestellt. Die Software ist in JavaScript geschrieben und lässt sich von Entwicklern weitgehend an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Hinter Bespin stecken unter anderem Ben Galbraith und Dion Almaer. Die beiden Ajaxian-Gründer waren im Oktober 2008 zu Mozilla gestoßen, um dort eine neue Arbeitsgruppe zu leiten, die sich auf Forschung und Entwicklung von Entwicklerwerkzeugen für das offene Web konzentriert.

Mit Bespin 0.1 haben sie ein erstes Ergebnis ihrer Arbeit veröffentlicht. Dabei soll die Software mehr werden als ein einfacher Editor. Ziel der beiden ist es, ein offenes, erweiterbares und webbasiertes Framework zum Schreiben von Code zu kreieren, das die Produktivität von Entwicklern erhöht.

Um das zu erreichen, muss Bespin nach Meinung von Galbraith und Almaer einige wesentliche Designprinzipien einhalten. Der Editor muss schnellen Zugriff auf den Code gewähren, wahnsinnig schnell sein und auch mit großen Dateien zurechtkommen. Er muss die gemeinsame Arbeit mehrerer Entwickler am gleichen Code in Echtzeit unterstützen und wie vi oder Emacs eine Kommandozeile mitbringen. Zudem sollte der Editor erweiterbar und zugänglich sein, beispielsweise durch Plug-ins und Ubiquity-artige Kommandos. Zuletzt müsse Bespin überall funktionieren – auf jedem Gerät, auf dem ein standardkonformer moderner Browser läuft.

Bis dahin ist allerdings noch einiges zu tun, denn bei Bespin 0.1 handelt es sich noch um einen frühen experimentellen Prototypen. Dieser unterstützt die wesentlichen Editierfunktionen wie Syntax-Highlighting, Rückgängigmachen und Wiederherstellen, eine Vorschau im Browser, den Import und Export von Projekten sowie den Umgang mit großen Dateien. Die bereits vorhandene Kommandozeile unterstützt wesentliche Befehle, lässt sich zudem aber leicht durch eigene Kommandos erweitern, ähnlich wie Ubiquity.

Bei der Implementierung setzen Galbraith und Almaer unter anderem auf das Canvas-Element von HTML 5, mit dem sie die Texteditorkomponente neu implementiert haben. Die gesamte Code-Darstellung sowie die ausblendbaren Scrollbalken sind mit Canvas und JavaScript realisiert. Auf diese Art und Weise sei es möglich, einen wirklich schnellen Editor im Browser zur Verfügung zu stellen, der sich auch bei Dateien mit mehreren 10.000 Codezeilen noch schnell anfühlt, was bei normalen Webeditoren nicht der Fall sei.

Bespin 0.1 steht im Rahmen der Mozilla Labs bespin.mozilla.com zur Verfügung, befindet sich aber noch in einer frühen Entwicklungsphase und ist bestenfalls als Alpha zu betrachten.

Quelle:www.golem.de

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