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Bug im Android-Browser

Der Sicherheitsspezialist Charlie Miller hat auf der Hacker-Konferenz ShmooCon 2009 vor einen Bug im Webbrowser des von Google initiierten Mobilbetriebssystems Android gewarnt. Verantwortlich ist nach Millers Angaben ein Fehler im Multimedia-Subsystem des Betriebssystems, das von Packetvideo stammt. Es handelt sich dabei um einen Integer Underflow. Schadprogramme könnten die Kontrolle über den Browser übernehmen, so Miller weiter. Bereits im November musste Google eine Lücke in Androids Webbrowser stopfen.

Google ist nach amerikanischen Medienberichten bereits am 21. Januar über den Bug informiert worden, bereits zwei Tage danach sei der Fehler im Source Code geschlossen worden. In der aktuell verfügbaren Firmware-Revision RC33 ist die Korrektur jedoch noch nicht enthalten. Bislang ist das Android-Betriebssystem nur auf dem T-Mobile G1 verfügbar, Kunden des Providers erhalten die Fehlerkorrektur über die Aktualisierungsfunktion. Auf andere Funktionenen des Betriebssystems soll sich der Bug nach Angaben eines Android-Spezialisten nicht auswirken.

Quelle:www.heise.de

Vorabversion von Googles Browser Chrome 2.0

Categories: News
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Published on: 10/01/2009

Vor einem knappen Monat hat Google seinen Browser in Version 1.0 fertiggestellt, nun präsentiert das Unternehmen einen Ausblick auf den Nachfolger mit der Versionsnummer 2.0.156.1. Viele Neuerungen hat Google der Bedienoberfläche spendiert. So wurde eine Formular-Autovervollständigung nachgerüstet, wie sie andere Browser bereits bieten. Mit den Tastenkombinationen Strg-+ und Strg– zoomt Chrome jetzt die komplette Seite, allerdings deutlich träger als das Vorbild Opera.

Chrome unterstützt in der neuen Version Browser-Profile mit jeweils eigenen Bookmarks, Cookies und eigenem Verlauf. Browser-Fenster lassen sich mit einem bestimmten Profil starten. Benutzer, die Chrome mit dem Parameter –enable-user-scripts starten, können eine erste experimentelle Implementierung von benutzerseitigen JavaScript testen, wie es etwa Greasemonkey für Firefox bietet.

Auch unter der Haube hat sich viel getan. So arbeitet in der neuen Version jetzt Ausgabe 528.8 der Rendering Engine WebKit und eine neue Version der hauseigenen JavaScript-Engine V8. Komplett überarbeitet wurde auch die Implementierung des http-Protokolls; Google bittet um Feedback, wann immer es damit Probleme gibt. Eine komplette Übersicht über die Neuerungen in Chrome 2.0.156.1 bieten die Release Notes.

Google Chrome 2.0.156.1 erhalten nur Teilnehmer des sogenannten Developer channels, also wagemutige Benutzer und Entwickler, die immer die neuesten – und instabilsten – Versionen des Browsers beziehen möchten. Mit einer kleinen Anwendung, dem Google Chrome Channel Changer, können Benutzer einer normalen Chrome-Installation, die nur als stabil eingeschätzte Updates einspielt, in den Developer Channel wechseln und danach wieder zurück in den normalen Chrome-Channel gelangen. Auch vom Channel Changer hat Google eine neue Version vorgestellt. Neben dem Stable channel und den Developer preview channel sieht dieser jetzt einen dritten Kanal vor, den Beta channel. Dort sollen etwa jeden Monat fast fertige Versionen mit allen Features der neuen Version erscheinen, erklärt Google im Chromium Blog.

Quelle: www.heise.de

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