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Webbrowser ohne Installation testen

Auf der Website des Herstellers Xenocode stehen sieben verschiedene Browser zum Download bereit, die in ausführbare .exe-Dateien verpackt sind. Damit können etwa Webentwickler ihre Kreationen direkt in einem Internet Explorer der Versionen 6, 7 und 8 sowie in Chrome, Safari, Firefox und Opera testen.

Die virtualisierten Browser funktionieren ohne Installation; es genügt, eine der Dateien herunterzuladen und zu starten. Jedes Programm läuft in einer eigenen Sandbox, sodass sich sogar verschiedene IE-Versionen parallel ausführen lassen.

Xenocodes aktuelles Produkt Virtual Application Studio 2009 (die Vollversion kostet 500 US-Dollar) konkurriert mit anderen Software-Virtualisierern wie VMwares Thinapp und Symantecs Endpoint Virtualization Suite (ehemals Altiris).

Xenocode verspricht, dass sich mit dem Virtual Application Studio so gut wie jedes Programm in ein handliches .exe-Paket verpacken lässt, das auf den Ziel-PCs keine Spuren hinterlässt. Zum Erstellen eines neuen Pakets überwacht die Software eine Referenz-Installation und überträgt die nötigen Dateien und Registry-Daten in eine Sandbox. Die Software-Virtualisierung funktioniert also grundlegend anders als Virtualisierer wie VMware Workstation oder Virtual Box, die ein komplettes Betriebssystem isolieren.

Quelle:www.heise.de

Mozilla Bespin – schneller Code-Editor im Browser

Categories: News
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Published on: 13/02/2009

Ben Galbraith und Dion Almaer wollen Webentwickler produktiver machen
Mit Bespin hat Mozilla einen freien Code-Editor im Browser vorgestellt. Die Software ist in JavaScript geschrieben und lässt sich von Entwicklern weitgehend an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Hinter Bespin stecken unter anderem Ben Galbraith und Dion Almaer. Die beiden Ajaxian-Gründer waren im Oktober 2008 zu Mozilla gestoßen, um dort eine neue Arbeitsgruppe zu leiten, die sich auf Forschung und Entwicklung von Entwicklerwerkzeugen für das offene Web konzentriert.

Mit Bespin 0.1 haben sie ein erstes Ergebnis ihrer Arbeit veröffentlicht. Dabei soll die Software mehr werden als ein einfacher Editor. Ziel der beiden ist es, ein offenes, erweiterbares und webbasiertes Framework zum Schreiben von Code zu kreieren, das die Produktivität von Entwicklern erhöht.

Um das zu erreichen, muss Bespin nach Meinung von Galbraith und Almaer einige wesentliche Designprinzipien einhalten. Der Editor muss schnellen Zugriff auf den Code gewähren, wahnsinnig schnell sein und auch mit großen Dateien zurechtkommen. Er muss die gemeinsame Arbeit mehrerer Entwickler am gleichen Code in Echtzeit unterstützen und wie vi oder Emacs eine Kommandozeile mitbringen. Zudem sollte der Editor erweiterbar und zugänglich sein, beispielsweise durch Plug-ins und Ubiquity-artige Kommandos. Zuletzt müsse Bespin überall funktionieren – auf jedem Gerät, auf dem ein standardkonformer moderner Browser läuft.

Bis dahin ist allerdings noch einiges zu tun, denn bei Bespin 0.1 handelt es sich noch um einen frühen experimentellen Prototypen. Dieser unterstützt die wesentlichen Editierfunktionen wie Syntax-Highlighting, Rückgängigmachen und Wiederherstellen, eine Vorschau im Browser, den Import und Export von Projekten sowie den Umgang mit großen Dateien. Die bereits vorhandene Kommandozeile unterstützt wesentliche Befehle, lässt sich zudem aber leicht durch eigene Kommandos erweitern, ähnlich wie Ubiquity.

Bei der Implementierung setzen Galbraith und Almaer unter anderem auf das Canvas-Element von HTML 5, mit dem sie die Texteditorkomponente neu implementiert haben. Die gesamte Code-Darstellung sowie die ausblendbaren Scrollbalken sind mit Canvas und JavaScript realisiert. Auf diese Art und Weise sei es möglich, einen wirklich schnellen Editor im Browser zur Verfügung zu stellen, der sich auch bei Dateien mit mehreren 10.000 Codezeilen noch schnell anfühlt, was bei normalen Webeditoren nicht der Fall sei.

Bespin 0.1 steht im Rahmen der Mozilla Labs bespin.mozilla.com zur Verfügung, befindet sich aber noch in einer frühen Entwicklungsphase und ist bestenfalls als Alpha zu betrachten.

Quelle:www.golem.de

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