•  
  • Archives for Windows 7 (12)

Backdoor in Quicktime entdeckt

Sicherheitsexperte Ruben Santamarta hat einen undokumentierten Parameter im ActiveX-Plugin von Quicktime entdeckt, den Angreifer zum Einschleusen von Schadcode missbrauchen können. Hierzu muss das Opfer lediglich eine präparierte Website besuchen. Der Angreifer übergibt mit dem Parameter _Marshaled_pUnk einen Object Pointer an das Plugin, wodurch Quicktime Funktionen in fremden DLLs ansteuert. Santamartas Exploit ist in der Lage, die Datenausführungsverhinderung (DEP) und Speicherverwürfelung (ASLR) von Windows 7 und Vista auszuhebeln.

Der Parameter _Marshaled_pUnk ist das Überbleibsel einer Funktion, die Santamarta zuletzt in einer 2001er Version von Quicktime entdeckt hat. Apple hat die Funktion in späteren Versionen entfernt, dabei aber wohl den dazugehörigen Parameter übersehen. Da der Parameter einst bewusst eingebaut wurde und nicht auf einen Programmierfehler zurückzuführen sei, handele es sich nach Einschätzung von Santamarta im engeren Sinne um eine Backdoor.
Verwundbar sind die Quicktime-Versionen 7.x, 6.x und möglicherweise auch ältere in Verbindung mit Windows XP bis 7. Ein Update gibt es bisher nicht. Schützen kann man sich nur, indem man das ActiveX-Control an der Ausführung hindert – etwa, indem man das Plugin über die Add-on-Verwaltung des Internet Explorers deaktiviert, das Killbit setzt oder einen anderen Browser nutzt.

Quelle: www.heise.de

Parallels Desktop 5 for Mac veröffentlicht

Categories: News
Comments: Comments Off
Published on: 04/11/2009

Schneller und mit verbesserter 3D-Unterstützung

Parallels hat seine Virtualisierungslösung Parallels Desktop 5 for Mac veröffentlicht, womit sich Gastsysteme unter anderem mit Windows und Linux unter MacOS X betreiben lassen. Dabei wartet Parallels mit Unterstützung von Windows 7 in der 64-Bit-Version und verbesserter 3D-Unterstützung auf.
Dank der Unterstützung von Intels Virtualisierungstechnik VT-x2 sollen virtuelle Maschinen unter Parallels Desktop 5 for Mac bis zu dreimal schneller laufen als unter dem Vorgänger. Insgesamt werden bis zu acht virtuelle CPUs zur Verfügung gestellt.

Bessere 3D-Unterstützung

Bei 3D-Applikationen verspricht Parallels eine bis zu siebenfache Geschwindigkeit, gemessen im 3Dmark 2006. Dabei wird nun OpenGL 2.1 unterstützt, das auch Linux-Gästen zur Verfügung steht. Unter Windows wird zudem DirectX 9.0c/9Ex unterstützt.

Zudem kann Windows 7 in der 64-Bit-Version unter MacOS X ausgeführt werden. Hier wartet die neue Parallels-Version mit voller Aero-Unterstützung auf und stellt einen WDDM-Treiber zur Verfügung, der auch Aero Flip 3D unterstützt.

Rund 70 neue Funktionen

Insgesamt bringt Parallels Desktop 5 for Mac rund 70 neue Funktionen mit. Nutzer können beispielsweise flexibel einstellen, wie viel Windows sie sehen wollen: von Windows im Vollbildmodus bis hin zur Crystal genannten Ansicht, bei der Windows fast vollständig verschwindet. Dabei stehen die Applikationen im Programmordner von Windows direkt im Dock von MacOS X zur Verfügung.

Zur Bedienung der Windows-Applikationen stehen auch Mac-Gesten zur Verfügung, die über ein Trackpad am Macbook eingegeben werden.

Virtuelle Maschinen werden mit dem Parallels Compressor in ihrer Größe automatisch komprimiert. Läuft gerade keine Windows-Anwendung, pausiert auch die virtuelle Maschine, um Ressourcen zu sparen. Linux-Gäste sollen dank der Paravirtualisierung mit LVM ebenfalls schneller laufen.

Copy und Paste verbessert

Copy und Paste funktioniert in der neuen Version auch mit formatierten Texten und komplettem Layout, auch zwischen Windows- und Linux-Gästen. Zudem lassen sich die Applikationen auf mehrere Monitore verteilen.

Mit dem Parallels-Transporter sollen sich ganze PCs und andere virtuelle Maschinen auf den Mac umziehen lassen. Änderungen an den Festplatten virtueller Maschinen sind direkt über das UI der Software möglich, auch wenn die virtuellen Maschinen laufen.

Parallels Desktop 5 for Mac steht ab sofort in einer kostenlosen Testversion unter parallels.com/desktop zum Download bereit. Die Vollversion kostet 79,99 US-Dollar, ein Update von der Version 4.0 schlägt mit 49,99 US-Dollar zu Buche. Wer Parallels Desktop 4 for Mac nach dem 1. Oktober 2009 gekauft hat, soll ein kostenloses Update erhalten.

Quelle:www.golem.de

page 1 of 6»

Welcome , today is Monday, 06/02/2012