Nov 4 2009

Parallels Desktop 5 for Mac veröffentlicht

von mario

Schneller und mit verbesserter 3D-Unterstützung

Parallels hat seine Virtualisierungslösung Parallels Desktop 5 for Mac veröffentlicht, womit sich Gastsysteme unter anderem mit Windows und Linux unter MacOS X betreiben lassen. Dabei wartet Parallels mit Unterstützung von Windows 7 in der 64-Bit-Version und verbesserter 3D-Unterstützung auf.
Dank der Unterstützung von Intels Virtualisierungstechnik VT-x2 sollen virtuelle Maschinen unter Parallels Desktop 5 for Mac bis zu dreimal schneller laufen als unter dem Vorgänger. Insgesamt werden bis zu acht virtuelle CPUs zur Verfügung gestellt.

Bessere 3D-Unterstützung

Bei 3D-Applikationen verspricht Parallels eine bis zu siebenfache Geschwindigkeit, gemessen im 3Dmark 2006. Dabei wird nun OpenGL 2.1 unterstützt, das auch Linux-Gästen zur Verfügung steht. Unter Windows wird zudem DirectX 9.0c/9Ex unterstützt.

Zudem kann Windows 7 in der 64-Bit-Version unter MacOS X ausgeführt werden. Hier wartet die neue Parallels-Version mit voller Aero-Unterstützung auf und stellt einen WDDM-Treiber zur Verfügung, der auch Aero Flip 3D unterstützt.

Rund 70 neue Funktionen

Insgesamt bringt Parallels Desktop 5 for Mac rund 70 neue Funktionen mit. Nutzer können beispielsweise flexibel einstellen, wie viel Windows sie sehen wollen: von Windows im Vollbildmodus bis hin zur Crystal genannten Ansicht, bei der Windows fast vollständig verschwindet. Dabei stehen die Applikationen im Programmordner von Windows direkt im Dock von MacOS X zur Verfügung.

Zur Bedienung der Windows-Applikationen stehen auch Mac-Gesten zur Verfügung, die über ein Trackpad am Macbook eingegeben werden.

Virtuelle Maschinen werden mit dem Parallels Compressor in ihrer Größe automatisch komprimiert. Läuft gerade keine Windows-Anwendung, pausiert auch die virtuelle Maschine, um Ressourcen zu sparen. Linux-Gäste sollen dank der Paravirtualisierung mit LVM ebenfalls schneller laufen.

Copy und Paste verbessert

Copy und Paste funktioniert in der neuen Version auch mit formatierten Texten und komplettem Layout, auch zwischen Windows- und Linux-Gästen. Zudem lassen sich die Applikationen auf mehrere Monitore verteilen.

Mit dem Parallels-Transporter sollen sich ganze PCs und andere virtuelle Maschinen auf den Mac umziehen lassen. Änderungen an den Festplatten virtueller Maschinen sind direkt über das UI der Software möglich, auch wenn die virtuellen Maschinen laufen.

Parallels Desktop 5 for Mac steht ab sofort in einer kostenlosen Testversion unter parallels.com/desktop zum Download bereit. Die Vollversion kostet 79,99 US-Dollar, ein Update von der Version 4.0 schlägt mit 49,99 US-Dollar zu Buche. Wer Parallels Desktop 4 for Mac nach dem 1. Oktober 2009 gekauft hat, soll ein kostenloses Update erhalten.

Quelle:www.golem.de


Nov 2 2009

Akvis Noise Buster V7 bekämpft Bildrauschen

von mario

Stapelverarbeitung korrigiert Bildserien

Akvis hat eine neue Version seiner Rauschreduktionslösung Noise Buster vorgestellt. Version 7 soll genauer arbeiten als ihr Vorgänger und läuft als Plug-in auch mit der 64-Bit-Version von Photoshop CS4.  

Das Programm reduziert Helligkeits- und Farbrauschen. Neben einem Automatikmodus kann auch manuell in die Entrauschung eingegriffen werden – etwa wenn die Automatik bildwichtige Details glattbügelt. Eine Unschärfemaske wurde ebenfalls eingebaut. Auf Knopfdruck werden die Original- und die bearbeitete Fassung des Bildes miteinander verglichen.

  • Akvis Noise Buster 7.0
  • Akvis Noise Buster 7.0
  • Akvis Noise Buster 7.0
  • Akvis Noise Buster 7.0

Noise Buster kann auch unter dem preiswerteren Photoshop Elements 8 und anderer Software eingesetzt werden, die Photoshop-Plug-ins nutzen. Als Plug-in unterstützt Noise Buster die Stapelverarbeitung. Auf diese Weise können ganze Bildordner bearbeitet werden. Noise Buster läuft unter Windows und MacOS X.

Wer keines der Bildbearbeitungsprogramme einsetzt, kann die Stand-alone-Fassung des Noise Busters einsetzen.

Akvis bietet Noise Buster 7 in einer kostenlosen Testversion an. Sie läuft zehn Tage lang. Plug-in und Stand-alone-Fassung kosten jeweils rund 40 Euro. Beides zusammen wird an Privatkunden für 44 Euro verkauft, an Firmen für rund 70 Euro.

Quelle:www.golem.de


Okt 19 2009

Gesichtsretusche als Photoshop-Aktion

von mario

Glättung von Falten und Beseitigung von Hautunreinheiten

PhotographyBB hat ein Aktionspaket für Adobes Photoshop vorgestellt. Damit können Portraits mit einem Klick optisch verbessert werden. Der Fotograf spart so Zeit bei der Nachbearbeitung der Fotos.

Die Sammlung “Portrait Magic Pro Action Package” läuft unter allen CS-Photoshopversionen ab CS2 und ist sowohl für Windows als auch für MacOS X erhältlich. Darin enthalten sind zahlreiche Effekte, die per Klick auf das Foto angewendet werden können.

Entfernung von Hautunreinheiten ohne Plastik-Effekt

Portrait Magic Pro soll die natürliche Hauttextur erhalten und Pickel, Hautflecken und Fältchen ausgleichen sowie die Hautpartien schärfen, ohne den Rest des Bildes zu beeinflussen. Die Aktionen beziehen sich nur auf die Hauttöne und lassen Augen, die Haare und die Zähne unbearbeitet, teilte der Hersteller mit. Normalerweise muss der Bildbearbeiter zunächst eine Maske erstellen, um seine Effektsammlung darauf loszulassen.

Für die Hautglättung hält Portrait Magic Pro von PhotographyBB insgesamt 10 Nuancen bereit, die je nach Fotosituation ein besseres Ergebnis liefern sollen. Dazu gehören auch Glamour- und Glanzeffekte.

Portrait Magic Pro von PhotographyBB kostet 28 US-Dollar und ist damit vergleichsweise preiswert. Dafür ist keine Testversion erhältlich, nur einige Beispielfotos mit Vor- und Nachhereffekt.

Quelle:www.golem.de


Sep 29 2009

Exploit für SMB2-Leck in Windows veröffentlicht

von mario

Die nächste Version des Metasploit-Frameworks wird auch einen Exploit für das SMB2-Leck in Windows mitbringen, womit dann einfach Attacken gegen Windows-Systeme gefahren werden können. Höchste Zeit für Admins, aktiv zu werden.

Das Leck in Windows Vista und Windows Server 2008 ist zwar seit Anfang September bekannt, doch bislang gibt es noch keinen Patch von Microsoft. Der Software-Konzern hat lediglich einen Workaround veröffentlich, der das betroffene SMB2-Protokoll abschaltet.

Mittlerweile ist jedoch ein Exploit für das Leck öffentlich verfügbar, der in die Version 3.3 des Metasploit-Frameworks integriert wird. Dieses steht kurz vor der Fertigstellung, womit das Risiko für Angriffe deutlich steigt. Auch die Metasploit-Macher weisen daher noch einmal auf den Workaround hin.

Microsoft kann das Abschalten von SMB2 dafür sorgen, dass SMB-Verbindungen langsamer werden. Doch das scheint durchaus akzeptabel, da anderfalls das gesamte System kompromittiert werden kann.

Quelle:www.it-im-unternehmen.de


Sep 17 2009

Dritte Auflage von Googles Web-Browser verfügbar

von mario

Ein Jahr nachdem Google erstmals seinen freien Web-Browser Chrome vorstellte, erscheint jetzt die dritte Release – allerdings nach wie vor nur für Windows. Die Entwickler haben nach eigenen Angaben das Tempo der JavaScript-Verarbeitung abermals erhöht. Gegenüber der ersten Beta-Version des Browsers sei Chrome jetzt in den Benchmarks “V8″ und “Sun Spider” rund 2,5-mal schneller.

Screenshot von Chrome
Chrome 3 räumt die New-Tab-Seite auf.
Für Benutzer offensichtlicher sind Änderungen an der Seite “New Tabs”: Links zu den zuletzt geöffneten und geschlossenen Seiten erscheinen in einer Leiste unterhalb der Seiten-Icons, statt wie bislang rechts neben ihnen in einem Block. Anwender können diese Seite konfigurieren, indem sie entscheiden, welche Komponenten sie aus- und einblenden.

Icons sollen der “OmniBar”, die Such- und Adressfeld kombiniert, mehr Übersichtlichkeit bringen. Sie markieren jeweils vorgeschlagene Websites, Suchen, Lesezeichen und bereits besuchte Seiten. Die schon im August vorgestellten Themes sind ebenfalls Teil der neuen Release.

Aus HTML5 hat Chrome 3 das Element video übernommen. Damit lassen sich Videos analog zu Bildern in Webseiten einbetten, für die Wiedergabe ist kein Plug-in mehr erforderlich. Wie sich die ebenfalls aus HTML 5 stammenden Elemente audio und canvas nutzen lassen, zeigen die Entwickler auf in einem “Chrome-Experiment”.

Quelle:www.heise.de